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Produktions-Stresstest oder “Wie schnell ist schnell?”

In welcher Zeitspanne kann man ein (Produkt-)Video produzieren? Grundsätzlich natürlich innerhalb einer Stunde, aber wenn erst Location gesucht, Darsteller gecastet und Gestaltungsideen gesammelt werden müssen, von Dreh und Postproduktion ganz zu schweigen, eher mehr. Das wir all das aber tatsächlich mal innerhalb von 14 Tagen auf die Beine stellen können, hätten wir vorher vermutlich selbst nicht geglaubt. Aber beginnen wir vorne…

Als die Fa. Sennheiser am Telefon war, klang es erstmal nach einer ganz normalen Anfrage. Können Sie 4 der Firmenphilosophie entsprechende, hochwertig wirkende Produktvideos produzieren?

Klar können wir und so lag uns dann auch recht schnell der Auftrag vor. Es mussten einige Vorgaben hinsichtlich der Produktshots umsetzt werden, bei den real spielten Szenen hatten wir freie Hand.

Wo dreht man ein Video für einen weltweit agierenden  und weltbekannten Konzern, der insbesondere in der Branche Bild und Ton hohes Ansehen geniesst? Unser ersten Ideen mussten wir alle verwerfen. Zu weit weg oder zu unspektakulär… und eine Ausstellung mit Musterhäusern haben wir uns auch irgendwie exklusiver vorgestellt. Das wir vier völlig verschiedene Kopfhörer ablichten sollten, macht edie Sache nicht einfacher. Letztendlich wurdedie Skyline von Frankfurt zur finalen Idee. Nach kurzer Google-Suche war klar, das nur 2 Hotels in Frankfurt den unverbauten Blick auf die imposanten Wolkenkratzer bieten. Das es denn das Jumeirah wurde, ist dem Umstand zu verdanken, dass es in unmittelbarer Nähe zur Zeil liegt, wo die Aussenaufnahmen für den Business Kopfhörer erfolgen konnten.

Dem Rhein-Main-Gebiet sei Dank, haben wir einen fast unerschöpflichen Quell von Locations direkt vor unserer Aschaffenburger Haustür. Für Video- und Filmproduktionen nahezu perfekt. Nur ans Meer ist es ein bisschen weiter…

Gesagt, besichtigt, gebucht – unsere Videoproduktion konnte starten. Wenige Tage später drehten wir bis tief in die Nacht alle Szenen für die 4 Spots ab. Die Produktshots entstanden bei lieben Kollegen in Offenbach, wo wir uns in die Aufnahmeräume einmieteten. Und so waren nach 14 Tagen alle Videos fertig geschnitten, vertont, farblich gestaltet und abgegeben… und wir um die Erfahrung reicher, das 2 Wochen vom Konzept bis zur Abgabe durchaus reichen können. Böse Zungen sagen ja sogar, das man den Produktfilmen den Zeitdruck nicht ansieht. Was sagen Sie?

 

Liveübertragung Hallenradsport WM in Aschaffenburg

Grosse Ereignisse verlangen nach grossen Taten und so war für die Liveübertragung der Hallenradsport-WM 2012 einiges vorzubereiten.  Wo steht der Ü-Wagen? Wo werden die Kameraleute postiert? Wo sitzt der Live-Cutter mit seinem Schnittplatz?

Alles in allem können wir zufrieden auf das Event zurückschauen. Alle Signalwege funktionierten, die Signalübergabe an BR und ZDF klappte problemlos und pünktlich zur Siegerehrung lief der Highlightschnitt mit den Veranstaltungshöhepunkten über den in der Halle angebrachten Monitorwürfel.

Während der ganzen Veranstaltung entstanden über 50 Beiträge über die einzelnen Wettkämpfe, die Ihren Weg zur UCI, den diversen Sendern und YouTube fanden. Leider schaffte es dass deutsche Radball-Team nicht ins Finale und so lautete die Endspiel-Paarung Östereich gegen Schweiz.

Wir freuen uns weiterhin auf Ihre Anfragen. Ob Sportevent, Kongress oder Pressekonferenz. Wir übertragen zuverlässig und professionell. Von hier nach dort, als Stream oder über Satellit.

Liveschaltung nach Tarmstedt

Messevideo für DeLaval@Eurotier 2014

Es geschah irgendwann im Sommer. Bei einem Telefonat mit Felix Gaudo, seines Zeichens hochgeschätzter Redner, Comedian und Moderator kam das Gespräch zufällig auf eine anstehende Messemoderation. “Eine Liveschaltung wäre toll, damit könnte man die 30-minütige Messemoderation ein wenig auflockern” war der Konsens. Flugs waren ein paar Ideen geboren, was man da anstellen könnte.  Dass die Live-Schaltung keine Live-Schaltung sein müsste, wenn man ein gutes Timing hat, war gleich klar. Felix wollte es dem Kunden vorschlagen, das wäre doch mal was.

Gesagt, gehört und vergessen. Bis…

…ja, bis dann im September der Anruf kam, macht die Auftragsbestätigung fertig, wir machen das.  Als Live-Reporter kam Harry Hegenbarth ins Boot und nach einem Kreativ-Meeting mit DeLaval waren die Weichen gestellt. Lustig und unterhaltsam sollte es werden .

Und hier das Ergebnis aus Sicht der Messebesucher.  (Die Aufnahme eines Messeteilnehmers mit freundlicher Unterstützung von DeLaval).

Den ganzen Beitrag sehen Sie hier. Entstanden in gut 2,5 Drehtagen im Grossraum Bremen.

Und unser Kunde?

Der wollte schon beim Dreh nicht glauben, das wir das erste Mal mit Harry gearbeitet haben. Das ganze Projekt würde ein Rheinländer mit “Et löpt” (es läuft) beschreiben. Wir bedanken uns auf jeden Fall bei DeLaval, das man uns das Vertrauen geschenkt hat.

Wer mehr wissen will:

Der Mann in gelb: Harry Hegenbarth

Der Moderator mit dem perfekten Timing: Felix Gaudo

Schnewoli und die besonderen Menschen -1-

Eigentlich müsste dieser Blogeintrag ja “special people” heissen, einfach, weil es schöner klingt, aber da wir uns auf dieser Seite nun mal der deutschen Sprache gewidmet haben, geht es hier um besondere Menschen.

Lebendige Filme brauchen lebendige Menschen. Ob Produkt, Messe oder Image. Deshalb drehen wir so oft es Zeitplan und Budget zulassen mit Darstellern: Amateure, Mitarbeiter oder ausgesuchte Statisten. Schauspieler, Moderatoren oder einfach nur Promis. Dabei entwickelt sich ab zu etwas besonders, einzigartiges.

Menschen, mit denen die Chemie stimmt, Menschen, die uns verzaubern oder Menschen, die plötzlich in eine Rolle schlüpfen, als ab sie noch nie etwas anders gemacht haben.

Einer dieser Menschen war Herr Schreck… aber fangen wir vorne an:

Ein Hauptproblem bei unserer Film-Doku über das erste deutsche Atomkraftwerk in Kahl war, das es sehr schönes Material von den Bauarbeiten des Kraftwerks gab. Auch der Rückbau, der in den 80gern begann, wurde auf Video mehr als ausreichend dokumentiert. Nur aus der Zeit des Betriebes gab es so gut wie keine Szene. Nachdem einige Teile des Kraftwerks bei Drehbeginn noch im Ursprungszustand waren, beschlossen wir bald, fehlende Szenen einfach nachzudrehen. Passende Kittel, Helme, alte Telefone… viele nostalgische und epochentypische Gegenstände hielten in den Räumen noch den Dornröschenschlaf und standen für die Ausgestaltung der Szene zur Verfügung. Gesagt, getan , geplant… und nachdem wir mit Herrn Schreck schon in Mülheim-Kärlich gedreht haben, fragte ich ihn auch für Kahl an, in ein paar zeitgenössichen Szenen einen Elektriker zu spielen.

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Warum? Nun, er ist einer dieser Menschen, denen man sagt, wie man eine Szene gerne hätte und sie dann auch genau so bekommt. Und… er ist ein Urenkel von Max Schreck, dem Darsteller aus Nosferatu. Quasi einem der ersten Filmstars überhaupt. Ob es die Gene sind? Wir werden es vermutlich nie erfahren. Fest steht aber, dass das eine Begegnung war, an die wir uns immer gerne erinnern werden.

Weiterführende Links:

Nosferatu

Trailer zu “Von der grünen Wiese zur grünen Wiese” – Unser Dokumentarfilm über das erste Atomkraftwerk Deutschlands.

Herzlich willkommen

Es wurde mal Zeit für ein neues Homepage Konzept. Wir arbeiten mit Hochdruck, aber einige Seiten müssen überarbeitet und angepasst werden. In Kürze werden wieder wie gewohnt, alle Inhalte zur Verfügung stehen.

Danke für Ihr Verständniss!

Ihr

Stefan Schnelle für Schnewoli – Wir machen Film

Aschaffenburg – Frankfurt – Wiesbaden – Darmstadt – Mainz