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Mehr Aufmerksamkeit für Ihren Facebook oder YouTube Kanal – Teil 1

Die sozialen Medien sind genau genommen Informationsungeheuer. Sie verschlingen Unmengen an (Bewegt-Bild-) Beiträgen, ohne das man an einzelnen feststellen könnte, dass Sie besonders oft angeschaut wurden oder grössere Reichweite erzeugt hätten. Wie aber kann ein Unternehmen seinen Kanal in „Bewegung“ halten, ohne für jeden Filmbeitrag gleich eine Produktionsfirma (wie uns) zu beauftragen?

Das Rätsels Lösung hält der ein oder andere von Ihnen vermutlich gerade in der Hand. Wussten Sie beispielsweise, das mit dem iPhone* gedrehtes Filmmaterial unter guten Lichtbedingungen von Profiausrüstung  auf Youtube oder Facebook von Laien nur schwer zu unterscheiden ist? Und das Sie einen kurzen Beitrag mit dem iPhone nicht nur drehen, sondern auch gleich schneiden können?

Und das Sie mit minimalem Zubehör professionell anmutende Filme erstellen können?

So oder so ähnlich dachte im Herbst 2016 auch die Unternehmenskommunikation der Mainova AG und beauftragte uns, für diesen Zweck eine Schulung zu konzipieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Unter unserer Anleitung entstand ein Musterfilm, der selbst unter Kollegen viel Anerkennung bekam.

Dazu schreib uns Matthias Börner,  Sachgebietsleiter Interne Kommunikation und Corporate Publishing:

“Wir waren erstaunt, wie professionell und mit einfachen Mitteln man mit dem iPhone heute einen Film drehen und schneiden kann.”

Und Jennifer Dreher, Social Media Managerin:

“Stefan Schnelle hat unsere Aufmerksamkeit auf Dinge gelenkt, die wir so nie beachtet hätten. Er hat die Schulung auf unsere individuellen Bedürfnisse genau angepasst. Wir haben viel gelernt, insbesondere darüber, wie wichtig die Details und eine gute Planung bei Drehs sind.”

Jetzt liegt es an Ihnen. Haben Sie Interesse an mehr Dampf für Ihre „Social Media“ Kanäle, insbesondere Facebook und YouTube? Gern konzipieren wir auch für Ihre Branche ein massgeschneidertes Trainingsprogramm, damit vielleicht schon bald Ihre ersten selbstgedrehten Filme für „Likes“ und neue „Follower“ sorgen.

*iPhone. Selbstverständlich lässt sich Idee und Konzept auch auf andere Smartphone Modelle übertragen. Mit welchem Modell arbeiten Sie?

Heimspiel in Stockstadt – Recruitingvideos

Wir freuen uns die neuen Karriere Seiten der Sappi vorzustellen. Die 3 Filmbeiträge entstanden im Frühjahr 2016 und wurden von uns konzipiert und umgesetzt.

https://www.sappi.com/stockstadt-mill-meet-our-people

 

 

Heimspiel in Stockstadt – Schnewoli@Sappi

“1000 mal fotografiert, 1000 mal ist nichts passiert…” 

So könnte dieser Beitrag auch beginnen,  denn die Silhouette der Sappi in Stockstadt am Main war fast ein Jahr lang Teil meines damaligen Blogs. “Karriere bei Sappi” lautet nun ein Filmthema, das seitens der Abteilung “communication & PR” vertrauensvoll in unsere Hände gelegt wurde. Gesagt, getan und so fanden im Mai dieses Jahres die Dreharbeiten zu 3 Kurzclips statt, die 3 Karrieren in einem 90-Sekünder beleuchten.

Faszinierend für uns war die unglaubliche Grösse der Anlagen, die sich von Aussen nur erahnen lässt. Ob Sie auch fasziniert von unserer Arbeit sind, müssen wir leider noch abwarten, aber die Clips werden hier sofort verlinkt, sowie sie online sind.

 

Bild mit freundlicher Unterstützung durch Sappi Stockstadt

© K. Kalajan.

Wie kurzfristig ist kurzfristig?

Ein Kollege sagte vor ein paar Tagen ganz beiläufig: “Kannst du dich noch an die Zeit erinnern, in der man Donnerstag schon wusste, wo man in der darauffolgenden Woche dreht?” Worauf ich entgegnete “Ja, das war die Zeit, wo man schlicht und ergreifend verkackt hatte, wenn man mit einer falschen oder gar keinen Adresse zum Dreh gefahren ist…”. Wir lachen beide…

Wie schnell es manchmal gehen kann, zeigt das untenstehende Projekt. E-Mail vom Kunden um 14.30 Uhr. Können sie morgen in Frankfurt drehen? Falls ja, bitte Angebot bis 15.30. Gesagt, getan – Gebucht, gedreht. Auf der Messe Light & Building in Frankfurt am Main.

Und das schnell und gut sich nicht ausschliesst, sieht man in folgendem Beitrag:

Der “Golf-“Film.

Vor über 10 jahren veröffentlichten wir unseren ersten Film über ein Golfturnier. Seitdem konnten wir die Strategie und damit auch die Ergebnisse signifikant verbessern. Können Sie sich bespielsweise vorstellen, das es möglich ist, alle Flights ein Turniers jeweils über eine ganze Bahn zu begleiten? Oder bei einem Golf-Event mit über 200 Teilnehmern von jedem Golfer mindestens einen Schlag im Bild zu haben? Neben dem AVD und der Württembergischen Versicherung haben wir einige Referenzen sammeln können.

Und ob St. Leon-Rot oder Andratx (Mallorca), zwei Plätzen, wie Sie unterschiedlicher nicht sein können, haben wir jeden Golfer ins fertige Video gebracht. Wenn Sie also statt einem Daumenkino ,Ihren Turniergästen nachhaltig etwas mit dem den Weg geben wollen… mit einem Film- oder Video von Ihrem Golfturnier sind Sie ganz vorne dabei. Wahlweise fertiggestellt und auf DVD oder USB-Stick am gleichen Abend überreicht oder für die “Nachsorge” bei einem nachfolgenden Kundentermin… Ihr Golfer steht im Mittelpunkt.

Natürlich gibt es “uns” auch als Fotodokumentation mit abendlicher Diashow. Für Ihren Umsatz und gute Geschäfte.

Und zum Schluss noch 2 kleine Filmbeispiele:

Statt YouTube & Co – Videos per E-Mail

Bereits vor 2 Jahren produzierten wir einen Spot für vmailservices.de., ein Portal, über das man professionell Videos per E-Mail versenden kann.

Die Idee dahinter ist so simpel wie wirkungsvoll. Nehmen wir an, Sie haben einen Film, den Sie nicht unbedingt auf YouTube einstellen wollen. Gründe dafür gibt es viele. Wer will z.B. den Mitbewerber mit der Nase drauf stossen, wie gut das eigene Produkt funktioniert. Auch die automatische Weiterleitung macht derzeit einigen Nutzern zu schaffen. Niemand möchte, dass der Zuschauen nach Betrachten des Ihres Imagefilms automatisch auf ein Konkurrenzangebot umgeleitet wird. Und mit einer E-Mail nur einen Link zu verbreiten, ist nun auch nicht wirklich clever.

Den Film direkt an die Mail hängen? Schwierig, die meisten haben es schon mal probiert. Postfächer werden blockiert und gerade wenn man nicht weiss, ob der Empfänger gerade unterwegs ist, möchte man niemand zumuten, einen Film auf den Blackberry oder das smartphone zu laden.

Hier greift VMail, eine Plattform, mit der man Videos ansprechend und mit der eigenen CI auf die Reise schicken kann. Die Bedienung ist einfach und auch für Nichtgeübte schnell umzusetzen. Die “VMail” erscheint beim Empfänger wie im untenstehenden Beispiel. Ein Klick und der Film startet..

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Mehr Infos gibt es hier: https://www.vmailservices.de

Und falls Ihnen noch der passende Film fehlt, wir wüssten da jemand…

 

2. Produktfilm – Die Eigenschaften

Im ersten Teil unserer kleinen Serie sind wir auf die Unterstützung Ihres Produkts mit der “filmischen Bedienungsanleitung” eingegangen.

Der zweite Teil wendet sich an alle, die im Internet oder persönlichen Gespräch Produkte verkaufen, die man nicht unmittelbar anfassen kann. Unser erstes Beispiel ist der Kopfhörer der Marke Sennheiser HD 598. Was kann man im Netz über dieses Produkt erfahren? Die ersten Begriffe, die uns die Suchbegriffe auswirft, sind Schmuckstück, Makelloser Klang und Komfort. Aussagekräftige Begriffe, die aber nur wenig über den Einsatzzweck des Kopfhörers aussagen. Im Detail handelt es sich um einen Kopfhörer, der HIFI-Liebhaber ansprechen soll. Hätten Sie die Möglichkeit das Produkt anzufassen oder Probe zu hören, wäre Ihnen sofort klar, warum  die unverbindliche Preisempfehlung bei 229,– € liegt. Über ein Foto beim Internet-Händler wird es da für den interessierten Verbraucher schon schwieriger. Welcher Botschaften lassen sich da in einem Film transportieren?

Zum ersten bleiben Ihnen als Hersteller oder Internet-Händler 10-20 Sekunden Zeit, um das eigene Geschäft oder die Marke ins rechte Licht zu setzen. Im weiteren Verlauf haben wir abwechselnd einen Nutzer aus der Zielgruppe HiFi-Liebhaber mit Details des Produkts gekreuzt. Wichtig war uns hier, dass das Ambiente des Kurzfilms sofort die Wertigkeit des Produkts widerspiegelt. Unser Protagonist und das Ambiente suggerieren “Abschalten in angenehmer Atmosphäre nach einem harten Arbeitstag”, die Mimik verspricht Zufriedenheit. In den Detailaufnahmen des Produkts wird sowohl die hervorragende Verarbeitung des Kopfhörers deutlich, wie auch die Verwendung hochwertiger Materialien.

Alles in allem bekommt der Endverbraucher, ohne selbst Informationen zusammenklauben zu müssen zu müssen, in 72 Sekunden einen perfekten Eindruck eines Produkt. Wohlgemerkt, ohne das eigene Haus verlassen zu haben! Natürlich ist das nicht der einzige Verwendungszweck. So ist es schlecht möglich für eine Produktpräsentation des Aussendienstes, Zahnarztstühle, Verpackungsanlagen oder Luftschleusen zu Kunden zu bringen. An all diesen Orten können Sie mit 70-90 Sekunden Film Informationen geben, die im persönlichen Gespräch ein mehrfaches an Zeit einnehmen und trotzdem keinen visuellen Eindruck vermitteln können. Uns gefällt das. Ihnen auch?

Aber Achtung, immer schön bei der “Werbe-“Wahrheit bleiben. Wer hier übertreibt oder gar schwindelt, wird sich sicher über eine dementsprechende Retourenquote freuen. Beim Sennheiser HD 598 haben wir da keine Sorge.

 

1. Produktfilme – Die Handhabung

Das beste Produkt ist nur so gut, wie der Kunde es einsetzen kann. Nehmen wir eine Bitumenschweissbahn als Beispiel. Das Vedag Turbodach bietet Dachdeckern die Möglichkeit mit bis zu 50% kürzeren Montagezeiten (gegenüber herkömmlichen Produkten) und deutlichen Vorteilen bei der Logistik und den Wegfall einzelner Schritte den Profit zu erhöhen. Lediglich bei der Verlegung sind ein paar Eckpunkte unbedingt zu beachten:

Hier ein Auszug aus der Verlegeanleitung der Firma VEDAG

Die TURBO TO wird durch Abziehen der unterseitigen Abdeckfolie und des oberseitigen Längsrandstreifens mit 8 cm Längs- und Quernahtüberdeckung mit Quernahtversatz und im Lagenversatz zur 1. Abdichtungslage thermisch aktiviert (auf Holz und Holzwerkstoffen: VEDATOP SU Nagelrand leicht angeflämmt / auf Polystyrol oder Altdach: TURBO TU leicht angeflämmt / auf Mineralwolle: VEDATOP TM scharf angeflämmt) selbstklebend aufgebracht. Am T-Stoß ist ein Eckenschrägschnitt vorzunehmen, die Überlappungsstufe ist zu unterlegen oder im Zuge der Verschweißung der Quernaht mit dem Handbrenner zu egalisieren.

(Achtung: diese Anleitung war zum Zeitpunkt der Produktion gültig, zwischenzeitlich existiert eine aktuellere!)

Hier das von uns produzierte Verlegevideo:

Aktuell wurde diese Anleitung fast 50.000 aufgerufen und nicht nur wir denken, das unsere Aufbereitung der einzelnen Schritte, für Dachdecker, die das erste Mal mit diesem Produkt in Kontakt kommen. eine deutliche Arbeitserleichterung darstellt. Was meinen Sie?

Same Day Edit = noch am gleichen Tag geschnitten

Leider mussten es uns hier wieder mal die Kollegen aus Amerika vormachen, wie man für eine Tätigkeit einen einprägsamen Begriff findet. Der Same Day Edit steht für “noch am gleichen Tag geschnitten”.

Wozu ist das gut? Vielleicht haben Sie bei Ihrem letzten Firmenevent abends die Bilder des Tages gezeigt? Das lässt sich steigern. Noch während Ihre Veranstaltung läuft, wird das gedrehte Material eingespielt und gesichtet. Wenn der Tag vollgepackt ist, empfiehlt es sich, wenigstens einen Kameramann und einen Filmschnitt-Editor (neudeutsch: Cutter) zu buchen. Zum Abschluss der Veranstaltung läuft Ihr Film dann vor allen Teilnehmern auf Leinwand oder, so Sie die Veranstaltung entsprechend planen, im Kino um die Ecke. Auch ein USB-Speicher als Abschiedsgeschenk ist eine nette Geste. Vergessen Sie aber nicht, die Gäste darauf hinzuweisen, das Sie selbst im Film zu sehen sind. Obwohl wir diese Arbeitsweise bereits seit 2001 praktizieren, können Sie viele Leute immer noch nicht vorstellen, das man unter diesen Umständen einen vollwertigen Film produzieren kann.

Hier ein Produktsbeispiel vom R32 Treffen in Franfurt. Für das Finale wurde eigens ein aufblasbares Autokino vor Ort gebracht.

Übrigens auch ein klasse Beispiel für virales Marketing, zwischenzeitlich haben über 200.000 YouTube-Nutzer diesen Film angeklickt!

Die Methode des “Geschichten erzählens” – Storytelling

Wer aufmerksam auf unserer Seite unterwegs ist, weiss, dass wir bei der Konzeption von Filmprojekten auch auf die Methode des “Geschichten erzählens” (Neudeutsch: storytelling) zurückgreifen. Wo liegt der Vorteil? Die Antwort ist so einleuchtend wie simpel, im Allgemeinen wird eine Botschaft vom Zuschauer besser aufgenommen, wenn Sie in eine Geschichte verpackt ist.

Ein Beispiel:

Sie produzieren einen Werkstoff mit besonderen Eigenschaften, für unser Beispiel leicht und stabil. Der naheliegenste Gedanke für einen Film wäre jetzt ein Produkt herauszugreifen, bei dem dieser Werkstoff zum Einsatz kommt. Nehmen wir ein Kanu. In unserem Beispiel wird das Kanu konkurrenzlos leicht. Im Gegensatz zu allen Mitbewerber-Produkten kann ein Mann es aufnehmen und tragen. Gedreht werden eine Totale, mehrere Kamerafahrten am Kanu vorbei, diverse Details und zu guter Letzt ein Kanute, der das Boot über dem Kopf trägt und zu Wasser lässt. Das ganze garnieren wir jetzt mit einer wohlklingenden Stimme, die dazu die wichtigsten Fakten erklärt. Fertig ist der Produktfilm. Soweit so gut, es bleibt ein wenig konservativ.

Wollen wir das ganze jetzt in eine Geschichte verpacken, könnte die so aussehen. 2 Jungen besuchen den Opa, der gerade seinen Zaun streicht. Es entspinnt sich folgender Dialog:

Junge 1: Du Opa
Opa schaut auf: Hallo Ihr beiden. Was führt euch zu mir.
Junge 2: Erzählst du uns eine Geschichte?
Opa: Ja klar. Wisst Ihr eigentlich, das ich mal echte Indianer getroffen habe
Beide Juns: Nöööö
Opa: Dann passt mal gut auf…

Die Kamera verlässt die Szene. Wir sehen den Opa in jungen Jahren, wie er durch den Wald schleicht. An einem Lagerfeuer sitzt eine Horde Indianer. Opa (ab hier O.) erklärt die Szene ohne im Bild zu sein (Neudeutsch: aus dem Off).

O. tritt auf einen Ast, der laut knackt, die Indianer horchen auf.
O. bewegt sich nicht, die Indianer drehen sich wieder zum Lagerfeuer. O. schleicht langsam weiter und tritt einen Holzeimer um.
“Schepper”
Die Indianer werden auf O. aufmerksam und nähern sich ihm lauernd aggressiv. O läuft weg und nähert sich dabei einem Gewässer. Hier entdeckt er besagtes Kanu. Er schnappt sich das Boot und rennt weiter. Am Ufer angekommen wirft er es mit Schwung aufs Wasser und springt hinterher. O. zieht sich an Bord und fängt an zu rudern. Die wütenden Indianer stehen gestikulierend und heulend am Ufer, während O. sich immer weiter entfernt…

Wir verlassen die Geschichte an dieser Stelle, denn mittlerweile dürfte Ihnen klar klar sein, welcher Film beim Zuschauer stärker haften bleibt. Produktionstechnisch ist der Aufwand für die Geschichte natürlich höher. Es müssen Darsteller gesucht werden, für die Indianer werden Requisiten benötigt und etwas mehr Zeit sollte man auch einplanen. Aber die Umsetzung bleibt bezahlbar! Mit welchem Film werden Sie mehr Kanus verkaufen? Können Sie sich vorstellen mit 3 Minuten Powerpoint den gleichen Effekt zu erzielen?

Unten ein Produktionsbeispiel. Ein Unternehmen, das Zahnarztausrüstung verkauft, möchte den Aussendienst animieren, dem Kunden digitale Geräte näher zu bringen. Die Darsteller sind die eigenen Mitarbeiter, die sich auch die Requisite gekümmert haben. Drehort: Leipzig und Umgebung. Produktionsjahr 2014 by © Schnewoli – Wir machen Film.