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Wie kurzfristig ist kurzfristig?

Ein Kollege sagte vor ein paar Tagen ganz beiläufig: “Kannst du dich noch an die Zeit erinnern, in der man Donnerstag schon wusste, wo man in der darauffolgenden Woche dreht?” Worauf ich entgegnete “Ja, das war die Zeit, wo man schlicht und ergreifend verkackt hatte, wenn man mit einer falschen oder gar keinen Adresse zum Dreh gefahren ist…”. Wir lachen beide…

Wie schnell es manchmal gehen kann, zeigt das untenstehende Projekt. E-Mail vom Kunden um 14.30 Uhr. Können sie morgen in Frankfurt drehen? Falls ja, bitte Angebot bis 15.30. Gesagt, getan – Gebucht, gedreht. Auf der Messe Light & Building in Frankfurt am Main.

Und das schnell und gut sich nicht ausschliesst, sieht man in folgendem Beitrag:

Produktions-Stresstest oder “Wie schnell ist schnell?”

In welcher Zeitspanne kann man ein (Produkt-)Video produzieren? Grundsätzlich natürlich innerhalb einer Stunde, aber wenn erst Location gesucht, Darsteller gecastet und Gestaltungsideen gesammelt werden müssen, von Dreh und Postproduktion ganz zu schweigen, eher mehr. Das wir all das aber tatsächlich mal innerhalb von 14 Tagen auf die Beine stellen können, hätten wir vorher vermutlich selbst nicht geglaubt. Aber beginnen wir vorne…

Als die Fa. Sennheiser am Telefon war, klang es erstmal nach einer ganz normalen Anfrage. Können Sie 4 der Firmenphilosophie entsprechende, hochwertig wirkende Produktvideos produzieren?

Klar können wir und so lag uns dann auch recht schnell der Auftrag vor. Es mussten einige Vorgaben hinsichtlich der Produktshots umsetzt werden, bei den real spielten Szenen hatten wir freie Hand.

Wo dreht man ein Video für einen weltweit agierenden  und weltbekannten Konzern, der insbesondere in der Branche Bild und Ton hohes Ansehen geniesst? Unser ersten Ideen mussten wir alle verwerfen. Zu weit weg oder zu unspektakulär… und eine Ausstellung mit Musterhäusern haben wir uns auch irgendwie exklusiver vorgestellt. Das wir vier völlig verschiedene Kopfhörer ablichten sollten, macht edie Sache nicht einfacher. Letztendlich wurdedie Skyline von Frankfurt zur finalen Idee. Nach kurzer Google-Suche war klar, das nur 2 Hotels in Frankfurt den unverbauten Blick auf die imposanten Wolkenkratzer bieten. Das es denn das Jumeirah wurde, ist dem Umstand zu verdanken, dass es in unmittelbarer Nähe zur Zeil liegt, wo die Aussenaufnahmen für den Business Kopfhörer erfolgen konnten.

Dem Rhein-Main-Gebiet sei Dank, haben wir einen fast unerschöpflichen Quell von Locations direkt vor unserer Aschaffenburger Haustür. Für Video- und Filmproduktionen nahezu perfekt. Nur ans Meer ist es ein bisschen weiter…

Gesagt, besichtigt, gebucht – unsere Videoproduktion konnte starten. Wenige Tage später drehten wir bis tief in die Nacht alle Szenen für die 4 Spots ab. Die Produktshots entstanden bei lieben Kollegen in Offenbach, wo wir uns in die Aufnahmeräume einmieteten. Und so waren nach 14 Tagen alle Videos fertig geschnitten, vertont, farblich gestaltet und abgegeben… und wir um die Erfahrung reicher, das 2 Wochen vom Konzept bis zur Abgabe durchaus reichen können. Böse Zungen sagen ja sogar, das man den Produktfilmen den Zeitdruck nicht ansieht. Was sagen Sie?

 

Schnewoli Classics – (Hollywood-)Filmproduktion in Aschaffenburg

Wir werden oft gefragt, was denn ein TV-Spot oder ein Imagefilm kosten? Unsere Antwort ist immer die gleiche: “Das kann man so nicht sagen”.

Ein besonders cleveren Weg bei überschaubaren Kosten den maximalen Effekt zu erzielen, hatte 2003 ein Aschaffenburger Juwelier, der sich für die Produktion eines Werbespots, einfach mehrere Kollegen ins Boot holte. Und so kam es, das ausser für uns als Aschaffenburger Filmproduktion auch ein Budget für den vermutlich bekanntesten Darsteller aller Zeiten zur Verfügung stand… nämlich kein geringerer als CHARLIE CHAPLIN.

Nicht nur Cineasten werden jetzt einwenden, das der Leinwandheld bereits 1977 verstarb und deswegen kaum 2003 vor unseren  Kameras stehen konnte; abgesehen davon, dass die Gage für das Original ohnehin jeden Rahmen gesprengt hätte.

Wir kamen nach unserem Erfolg auf der Dach und Wand einfach nochmal auf eine bewährte Idee zurück und konnten Mister He für die Rolle des Charlie verpflichten. In den Ausläufern des Kahlgrunds entstanden dann 2 Spots, die jeweils mit Aufnahmen in den Verkaufsräumen und Werkstätten der Juweliere ergänzt wurden. In unserem kleinen Filmbeispiel sehen Sie das Haus Vogl in Aschaffenburg. Passend zur Stummfilmzeit natürlich im klassichen 4:3.

Etwas schwierig gestaltete sich die Suche nach einer passenden Location, denn die benötige Dampfwalze lässt sich nicht wie Auto mal eben von A nach B bewegen. Fündig wurden wir letztendlich bei Gunzenbach, wo wir in unmittelbarer Nähe zu einer Strassenbaustelle eine passende Ecke finden konnten.

Der Spot lief zwischenzeitlich sowohl im Fernsehen sowie auch in diversen Schaufenstern. Viel Spass mit Mr. He als Charlie Chaplin.

Beitragsbild mit freundlicher Unterstützung durch Mister He, alias Jürgen Höhn. Dampfwalze mit freundlicher Unterstützung der Franz Kunkel GmbH, Neuhütten.

Von aussen betrachtet… das Main Echo über uns.

Artikel des Main Echo über unsere Dokumentarfilmproduktion vom 27.04.10

 Ein Artikel aus dem Main Echo von Karin und Oliver Klemt.

»Wir holen den Zuschauer 1959 ab«

Industriegeschichte: Stockstädter Filmemacher Stefan Schnelle dreht Dokumentation über Versuchsatomkraftwerk Kahl

Karlstein  Erst Kinderstube der deutschen Atomwirtschaft, dann internationales Experimentierfeld – jetzt Set und Kulisse für einen Dokumentarfilm: Das Versuchsatomkraftwerk Kahl, inzwischen ohne Reaktor und amtlich strahlungsfrei, kommt auf die alten Tage noch einmal zu Ehren. Der Filmemacher Stefan Schnelle aus Stockstadt dreht mit einem Team seiner Produktionsfirma Schnewoli seit einigen Tagen am Originalschauplatz.

Nicht mehr und nicht weniger als eine vollständige Geschichte des ersten deutschen Kernreaktors von der Inbetriebnahme bis zurück zur »Grünen Wiese« will er vorlegen und peilt dabei eine hohe Messlatte an: Der erste VAK-Film, 1961 zur Inbetriebnahme entstanden, war nach Informationen Schnelles seinerzeit für den Oscar in der Sparte Dokumentarfilm nominiert.

In den Olymp der Branche ist Haro Senft, seinerzeit Regisseur des unterhaltsam wie informativ gehaltenen Streifens, zwar nicht aufgestiegen. Dafür bekam er unlängst in München Besuch von seinem Kollegen vom Untermain, der sich auf Spurensuche nach Zeitzeugen, Fakten und Geschichten rund um das VAK begeben hatte.

Dazu animiert wurde Stefan Schnelle nach eigenen Worten durch einen Auftrag des früheren Reaktorbetreibers RWE, ab September 2009 die letzte Phase des Rückbaus dokumentarisch festzuhalten. »Da sagt mir einer so nebenbei, der Mann, der das alles gebaut hat, lebe noch«, so Schnelle. Er, der sonst vorwiegend Dokumentationen über Autos, fürs Fernsehen oder – »nein, kein Witz« – Hochzeitsfilme macht, sei Feuer und Flamme gewesen; »und ich habe jemanden gefunden, der das bezahlt«.

Mitarbeiter als Schauspieler

So wirbelt der 45-Jährige nun durch den ehemaligen Verwaltungstrakt des Kraftwerks und lässt nichts unversucht, in einem ausgedienten Konferenzraum die frühen 60er Jahre wieder zu beleben. Seine Schauspieler, die eine Besprechung zufriedener Direktoren und Ingenieure anlässlich der Inbetriebnahme mimen, sind größtenteils Mitarbeiter der noch tätigen Rückbau-Unternehmen, einige auch »Semiprofessionelle« mit Dreherfahrung. Sekretärin Gabi etwa stand schon mit Till Schweiger als Komparsin in »Barfuß« vor der Kamera – »als Tänzerin bei der Hochzeit«.

Der Regisseur, der nach eigenen Worten auch sein eigener Cutter ist, kämpft um jedes Detail, das er später am Computer nicht mehr nachbearbeiten muss: Auf den Tisch müssen alte Planzeichnungen, Krawatten, Jacketts und Accessoires in die 60er passen. Bloß nicht die modernen Deckenleuchten ins Bild, rasch wird noch eine halbwegs nostalgische Brille für einen der »Ingenieure« gesucht. Stimmt die Form der Kaffeetassen auf dem Tisch? »Ist jemand hier alt genug, das noch zu wissen?«.

Sechs Drehtage hat Schnelle bereits »im Kasten«, mindestens drei weitere werden noch folgen. »Wir holen den Zuschauer 1959 ab«, erläutert der Dokumentarfilmer. Für ein kurzes »Sittengemälde« war das Team im 50er-Jahre-Museum in Büdingen eingefallen: »Da haben wir so lange umgeräumt, bis es aussah, als ob da jemand wohnt«. Mehr als zehn Zeitzeugen hat Schnelle interviewt: Planer, Mitarbeiter, Führungskräfte des VAK, Bürger aus der Umgebung. Auch frühere Wachschutz-Leute: »Die haben in den 80ern hier die Anti-Terror-Maßnahmen gemacht«. Zu kämpfen hatte er mit einem »großen Loch« zwischen 1961 und der Stilllegung 1985: »Aus dieser Zeit gibt es kaum Material«.

Um auch das »soziale Umfeld« einzubinden, ließ er am vergangenen Samstag 22 Statisten vor dem Werkstor als Atomkraftgegner »demonstrieren« und am Tor rütteln: »Der Rosthaufen, der da raus kam, ist noch da«.  Insgesamt hat Schnelle derzeit Material für 40 Filmminuten zusammen. Dabei wird es kaum bleiben: »Wir sind noch am Sichten, vor allem das Material ab 1985. Wir wissen nicht einmal, ob wir schon alle Bilder gesehen haben«.

Premiere im Oktober

Fertig sein soll der Film bis Oktober, wenn der Rückbau endgültig beendet ist. Dann wird er bei der Abschlussveranstaltung vor geladenen Gästen Premiere haben. Der Autor will auch eine Vorstellung »für die breite Öffentlichkeit« organisieren, vielleicht eine DVD auf den Markt bringen, seine Produktion eventuell sogar in Kinos zeigen. Für Anfragen, versichert er, sei er immer offen.

Oliver Klemt

Danke lieber Herr Klemt, toll geschrieben. So liest man „sich“ gerne.

Stefan Schnelle

Und hier der Teaser

An alle Auftraggeber für eine Film- oder Videoproduktion

Herzlichen Glückwunsch, Sie planen eine Videoproduktion und/oder sind ausgesucht den passenden Dienstleister zu finden? Nach über 20 Jahren am Markt kennen wir ein paar Faktoren, die eine gute Zusammenarbeit hemmen, wenn nicht sogar verhindern können. Wir haben mal ein paar Punkte zusammengestellt, die Ihnen helfen sollen, im Vorfeld das passende Team zu finden:

Die klassischen Fehler bei der Auftragsanbahnung für eine Film- oder Videoproduktion

Film- und Marketingprofis wissen meist, worauf es ankommt. Dieser Artikel wendest sich an Vorbereiter oder Entscheider, die neu im Thema Filmproduktion sind und soll Ihnen helfen, im Vorfeld die richtigen Fragen zu stellen und die Anfrage an den potentiellen Filmproduzenten mit allen relevanten Angaben vorzubereiten.

1. Wir brauchen (erstmal) ein Drehbuch

Bevor Sie ein Drehbuch anfordern, machen Sie sich bewusst, das ein Drehbuch den Schreiber Zeit und Sie als Auftraggeber vom ersten Moment an Geld kosten wird. Das ist keine Boshaftigkeit des Drehbuchschreibers, sondern liegt in der Natur der Sache. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, das Drehbücher (wenn überhaupt) nur dann bezahlt werden müssen, wenn Sie gefallen. Unabhängig davon ist ein Drehbuch im ersten Schritt überhaupt nicht notwendig. Viel wichtiger ist es, die filmische Aussage zu definieren. Wollen Sie ein Produkt verkaufen, Ihre Organisation ins richtige Licht rücken oder Ihr Image verbessern? So oder so sollte das in Ihrer Anfrage stehen. Seriöse Video- oder Filmproduktionen werden Ihnen ein kostenloses Beratungsgespräch anbieten. Nutzen Sie die Gelegenheit, bevor Sie über Drehbücher oder Angebote sprechen.

2. Wir haben ein Drehbuch

Vielleicht haben Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter eine versteckte Begabung zum Schreiben. Bevor Sie der Videoproduktion oder dem Filmemmacher Ihrer Wahl also Ihr selbst geschriebenes Drehbuch vorlegen, bedenken sie bitte in welcher Phase der Zusammenarbeit Sie sich befinden. Nehmen wir einmal an, Sie haben sich gerade kennengelernt und Sie legen uns oder Kollegen Ihr selbst oder fremd geschriebenes Drehbuch vor. Was wird passieren:

Fall A

Das Drehbuch ist Mist. Ganz schwierig… wie sage ich es mit meinem Kunden. Vor allem, sage ich es ihm überhaupt? Wir haben den Fall 2x gehabt. In einem haben wir von der Verfilmung abgeraten. Was ist passiert, der Kunde wollte es aber genau so und weg war er. Also sollten wir es beim nächsten Mal besser gut finden? Oder soll sich jemand anders damit rumärgern? Wir wissen auch nicht, was in diesem Fall richtig oder falsch ist, aber wir pflegen einen offenen und ehrlichen Umgang mit unseren Kunden und wollen auch dabei bleiben. Vielleicht ist es geschickter, erstmal das Gespräch zu suchen… aber das ist jetzt Ihre Entscheidung.

Fall B

Das Drehbuch ist ganz grosse Klasse, aber… und da gibt es einige “Aber”. Haben Sie beim Schreiben Ihr Budget im Auge gehabt? Was kosten Darsteller, Produktions- oder Kamerateam? Wieviel Drehtage sind notwendig? Profidarsteller oder die eigenen Mitarbeiter? Zugegeben, es gibt schlechtere Ausgangspositionen, aber erst wenn alle Punkte geprüft sind und eine seriöse Kalkulation steht, sollte man entscheiden, ob man die Verfilmung angehen will. Und wir sagen entschlossen, es ist durchaus möglich!

3. Wir haben (k)ein Budget

Unsere Lieblingsmail im Posteingang: Guten Tag, wir möchten einen Recruiting-/Produkt-/Werbe-/Image- oder Messe-Video/Film haben, bitte machen Sie uns ein Angebot.

Wir geben mal einen Tip ab. Sie bekommen auf 30 Mails ca. 17 Antworten mit Preisen von 800,– bis 30.000,– Euro und 3 ohne.  10 Leute haben garnicht erst geantwortet, weil Sie ausgebucht sind und/oder Ihre Anfrage möglicherweise nicht ernstnehmen. 3 haben höflich geantwortet (und dazu würden auch wir gehören), das man das eigentlich nicht sagen kann, bevor es nicht wenigstens ein Gespräch und ein paar Grundinformationen gibt. Der Rest wird Sie mit mehr oder weniger strukturierten Angeboten überziehen und Ihnen wiederum mehr oder weniger glaubhaft versichern, das man die einzig seriöse/professionelle/kreative und technisch versierte Videoproduktion des Universums ist.

Folgen Sie mir mal bei folgendem Gedankengang: Sie wollen ein Auto verkaufen, privat oder gewerblich, neu oder gebraucht. Was wollen Sie dem Interessenten in einem Film als erstes mitteilen? Das Sie das raumsparende Spritsparwunder oder den erotisierenden Ohne-Dach-Sportwagen im Angebot haben? Und damit sind wir schon bei einem simplen Beispiel für die Produktionsplanung. Als Drehort für den Raumsparer bieten sich die überfüllten Seitenstrassen von Frankfurt oder Berlin an. Den Sportwagen könnte man sicher auf den Landstrassen von Hawaii gut in Szene setzen und schon sind wir bei einem 4- bis 6 stelligen Preisrahmen, nur um den ersten Drehtag zu realisieren.

Sie haben ein Budget, selbst wenn es winzig klein ist Was wir damit sagen wollen, wo ein Budget ist, ist auch ein Weg. Sprechen Sie frei und ohne Scheu, Sie müssen ja nicht gleich Ross und Reiter nennen, aber eine ungefähre Richtung erleichteren Dialog und Angebotsplanung.

In diesem Sinne, bis gleich oder später.

 

Ihr Stefan Schnelle

 

3. Produktfilm – Der Test

In unserem vorläufig letzten Teil unserer kleinen “Produktfilm”-Reihe kommen wir zu einem selten genutzten, aber effektiven Format, um Produktinformationen an den “Mann” bzw. Kunden zu bekommen.

In unserem Fallbeispiel geht es um eine gepanzerte Limousine, hergestellt von der Firma Carl Friederichs aus Frankfurt. Der TUA-REX ist ein Fahrzeug, das auf dem Fahrgestell des Touaregs von VW aufbaut und den Insassen ein Höchstmass an Sicherheit bei Überfällen oder Anschlägen bietet. Er ist schwer gepanzert, was bereits in einer anderen Filmproduktion unter echtem Beschuss ausreichend dokumentiert wurde.

In unserem Beispiel geht es um die Fahreigenschaften, denn bei einem Gewicht von fast 4 Tonnen ist es schwer vorstellbar, das dieses Auto noch von Normalsterblichen im Strassenverkehr bewegt werden kann. Und nachdem Papier geduldig ist, kamen wir auf die Idee, einen echten Autotester zu verpflichten, der den TUA-REX und den Touareg im direkten Vergleich fährt. Mittlerweile wurden von diesem doch sehr speziellen Produktvideo weit über 1000 DVDs gepresst, die für die wichtigsten Exportländer über 4 verschiedene Sprachenfassungen verfügt. Wie das im Film aussieht und ob Sie das überzeugt, sehen Sie aber am besten selbst:

Mitch Mitländer testet den TUA-REX from Stefan Schnelle on Vimeo.

Die Produktion des Films bzw. der Videos fand in Frankfurt und im Großraum Rhein-Main statt.

Andere Produkte, andere Tester! Selbstverständlich lassen sich für solche “Produktzeugnisse” (Neudeutsch testimonials) auch Schulungspersonal, Verkäufer oder schlicht und ergreifend Endverbraucher einsetzen.

1. Produktfilme – Die Handhabung

Das beste Produkt ist nur so gut, wie der Kunde es einsetzen kann. Nehmen wir eine Bitumenschweissbahn als Beispiel. Das Vedag Turbodach bietet Dachdeckern die Möglichkeit mit bis zu 50% kürzeren Montagezeiten (gegenüber herkömmlichen Produkten) und deutlichen Vorteilen bei der Logistik und den Wegfall einzelner Schritte den Profit zu erhöhen. Lediglich bei der Verlegung sind ein paar Eckpunkte unbedingt zu beachten:

Hier ein Auszug aus der Verlegeanleitung der Firma VEDAG

Die TURBO TO wird durch Abziehen der unterseitigen Abdeckfolie und des oberseitigen Längsrandstreifens mit 8 cm Längs- und Quernahtüberdeckung mit Quernahtversatz und im Lagenversatz zur 1. Abdichtungslage thermisch aktiviert (auf Holz und Holzwerkstoffen: VEDATOP SU Nagelrand leicht angeflämmt / auf Polystyrol oder Altdach: TURBO TU leicht angeflämmt / auf Mineralwolle: VEDATOP TM scharf angeflämmt) selbstklebend aufgebracht. Am T-Stoß ist ein Eckenschrägschnitt vorzunehmen, die Überlappungsstufe ist zu unterlegen oder im Zuge der Verschweißung der Quernaht mit dem Handbrenner zu egalisieren.

(Achtung: diese Anleitung war zum Zeitpunkt der Produktion gültig, zwischenzeitlich existiert eine aktuellere!)

Hier das von uns produzierte Verlegevideo:

Aktuell wurde diese Anleitung fast 50.000 aufgerufen und nicht nur wir denken, das unsere Aufbereitung der einzelnen Schritte, für Dachdecker, die das erste Mal mit diesem Produkt in Kontakt kommen. eine deutliche Arbeitserleichterung darstellt. Was meinen Sie?